Häufig gestellte Fragen
Alles, was Sie über BIM-Automatisierung, Punktwolken-Verarbeitung und unsere Dienstleistungen wissen müssen.
BIM-Automatisierung bezeichnet den Einsatz von Skripten, visueller Programmierung und KI-gestützten Workflows, um repetitive Aufgaben in BIM-Prozessen zu eliminieren. Statt Modelle, Pläne und Auswertungen manuell zu erstellen, übernehmen automatisierte Workflows die Arbeit, typischerweise mit 40–80 % Zeitersparnis. Gängige Werkzeuge sind Dynamo (für Revit/Civil 3D), Grasshopper (für Rhino), Python-Skripte und Cyclone 3DR Scripting für Punktwolken.
Die Kosten variieren je nach Umfang. Einzelne Dynamo-Skripte kosten ab CHF 500–2'000, umfassende Workflow-Automatisierungen (z. B. komplette Punktwolken-Pipelines) liegen bei CHF 5'000–20'000. Der Return on Investment ist in der Regel nach 2–4 Projekten erreicht, da die automatisierten Workflows unbegrenzt wiederverwendbar sind.
Beim Scan-to-BIM werden 3D-Laserscandaten (Punktwolken) in BIM-Modelle umgewandelt. Der Workflow: (1) Datenerfassung mit terrestrischem oder mobilem Laserscanning, (2) Registrierung und Georeferenzierung in LV95/LHN95, (3) Bereinigung von Störpunkten, (4) automatisierte Klassifizierung mit ML-Algorithmen, (5) optionale Mesh-Erstellung, (6) Modellierung in Revit, Civil3D oder Blender.
Cyclone 3DR (Leica Geosystems / Hexagon) ist eine professionelle Software für Punktwolken-Verarbeitung. Durch Javascript-basiertes Scripting lassen sich wiederkehrende Workflows vollständig automatisieren, von Klassifizierung über Mesh-Erstellung bis zur Qualitätskontrolle. Als offizieller Hexagon Partner hat Bimatic über 35 Automatisierungsskripte entwickelt, davon ein paar als Open Source im Hexagon Community Repository.
Die wichtigsten Vorteile: (1) 40–80 % Zeitersparnis bei repetitiven Aufgaben, (2) Fehlerreduktion durch standardisierte Prozesse, (3) Konsistenz über alle Projekte hinweg, (4) Skalierbarkeit – automatisierte Workflows funktionieren bei 100 und bei 100'000 Objekten gleich schnell, (5) Wissenstransfer, das Know-how steckt im Skript, nicht im Kopf eines einzelnen Mitarbeiters.
Dynamo ist ein visuelles Programmiertool (Node-basiert), das direkt in Revit und Civil 3D integriert ist, ideal für Anwender ohne Programmierkenntnisse. Python bietet mehr Flexibilität und Leistung, erfordert aber Programmierkenntnisse. Bimatic kombiniert beide: Dynamo für Revit/Civil-3D-Automatisierungen, Python für komplexe Datenpipelines oder als Ergänzung in Dynamo-Skripten. Grasshopper (Rhino) ist eine dritte Option für parametrisches Design und funktioniert ähnlich wie Dynamo.
«Verlängerte Werkbank» beschreibt das Modell, bei dem ein externer BIM-Dienstleister nahtlos in die bestehenden Workflows integriert wird, wie eine temporäre Erweiterung des eigenen Teams. Bei Kapazitätsengpässen übernimmt der externe Partner definierte Aufgaben und arbeitet direkt in der Projektumgebung des Kunden. Bimatic bietet flexible BIM-Unterstützung als verlängerte Werkbank für Civil 3D, Revit und Inventor.
Die Dauer hängt von Objektgrösse und Detailgrad (LOD) ab. Ein einzelnes Gebäude (LOD 200–300) dauert 1–3 Wochen. Infrastrukturprojekte wie Bahnstrecken können 4–12 Wochen dauern, wobei automatisierte Verarbeitung die Gesamtdauer um 60–75 % reduziert. Die reine Datenerfassung ist meist in 1–3 Tagen abgeschlossen.
Bimatic bietet praxisnahe Dynamo-Schulungen ab CHF 1'500–3'000 pro Tag (individuelle Firmenworkshops, 1–2 Tage). Die Schulungen sind projektbezogen und werden auf die Bedürfnisse abgestimmt: Teilnehmer arbeiten an realen Aufgaben und haben am Ende einen funktionierenden Workflow. Als FHNW-Gastdozent verbindet Jan Sigrist akademische Didaktik mit praktischer Projekterfahrung.
Ja, Bimatic GmbH ist offizieller Hexagon Technologiepartner für Cyclone 3DR und Leica Geosystems Produkte. Als Partner entwickelt Bimatic massgeschneiderte Automatisierungslösungen und stellt kostenlose Open-Source-Skripte im offiziellen Hexagon Community Repository bereit. Gründer Jan Sigrist verfügt über 14+ Jahre Erfahrung in Geomatik und BIM.
CoffeeBIM ist eine von Bimatic entwickelte Web-Applikation für Asset Management und Ticketing, die direkt mit IFC-Modellen verknüpft ist. Facility Manager verwalten Gebäude-Assets, erstellen Wartungstickets und rufen Echtzeit-Analytics ab, im Browser, ohne Installation. Basierend auf React, TypeScript, PostgreSQL und IFC.js.
Die grössten Effizienzgewinne erzielen: (1) Bahninfrastruktur – wiederkehrende Modellierungsaufgaben bei Gleisanlagen, Fahrleitungen und Tunnels, (2) Strassenbau – automatisierte DGM-Erstellung und Trassierung, (3) Gebäudetechnik – serielle MEP-Modellierung, und (4) Vermessung – Punktwolken-Verarbeitung in grossem Massstab. Bimatic hat Projekterfahrung mit SBB, Rhomberg Sersa Rail Group und Matterhorn Gotthard Bahn.
Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild einer realen Infrastrukturanlage, das mit Echtzeitdaten von IoT-Sensoren verknüpft ist. Im Gegensatz zu einem statischen BIM-Modell wird er laufend aktualisiert und ermöglicht vorausschauende Wartung und datenbasierte Entscheidungen. Bimatic realisiert digitale Zwillinge z.B. mit Autodesk Tandem und eigenen IoT-Integrationen oder eigenentwickelten Tools.
Bimatic veröffentlicht Cyclone 3DR Automatisierungsskripte als Open Source auf GitHub und im Hexagon Community Repository. Zu dem ein Timetracker-App für die automatische Erfassung von Aktivitäten auf dem Arbeitsplatz.
Bimatic vereint drei Kompetenzen: (1) Tiefe technische Expertise mit 14+ Jahren Erfahrung in Geomatik, BIM und Programmierung, (2) akademische Verankerung als FHNW-Gastdozent, (3) Praxiserfahrung aus Grossprojekten bei AFRY und Rhomberg Sersa Rail Group. Als Hexagon Partner und Open-Source-Entwickler bietet Bimatic einen Track Record, den kein anderer Schweizer BIM-Automatisierungsanbieter hat.
Noch Fragen?
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zu Ihrem BIM-Projekt.
