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Jan Sigrist · Inhaber | BIM-Spezialist

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Scan-to-BIM für InfrastrukturVon der Punktwolke zum geprüften IFC-Modell

Bimatic GmbH aus Zürich macht aus Punktwolken geprüfte IFC-Bestandsmodelle für Strassen, Plätze und Tiefbau. Georeferenziert in LV95/LN02, mit nachgewiesener Genauigkeit und der Herkunft jedes Bauteils als Attribut.

Projekt besprechenReferenzen ansehen
Vom Foto zum Modell: Panoramafoto, abgeleitete Konturen und IFC-Bestandsmodell liegen deckungsgleich übereinander. Danach die Bauteilattribute direkt am Objekt.
Genauigkeitsvorgabe, nachgewiesen
1 bis 2 cm
mit IFC-Types und Psets
IFC 4.3
georeferenziert
LV95/LN02
Herkunft an jedem Bauteil
A/B/C
01

Ein Modell ist nur so gut wie das Vertrauen darin

Eine Stützmauer aus einem Plan von 1978 und ein gescannter Randstein sehen im Viewer gleich aus. Erst das Attribut macht den Unterschied sichtbar.

Deshalb hängen wir an jedes Bauteil, woher es kommt und wie genau es ist. Per Skript, nicht von Hand, damit es bei 1'000 Bauteilen genauso stimmt wie bei zehn.

A

Vermessen oder gescannt

Bauteile, die direkt aus Punktwolke oder Vermessung stammen. Hier gilt die vereinbarte Genauigkeit.

B

Aus Bestandsplänen

Bauteile, die man nicht scannen kann, etwa Fundamente oder erdberührte Mauern. Modelliert nach Plänen, die Unterlagen sind dokumentiert.

C

Angenommen

Verdeckte Bauteile ohne Plan, modelliert nach einem vorgängig vereinbarten Schema. Klar gekennzeichnet, mit Protokoll der offenen Punkte.

Die Kategorie steht als Pset im IFC. Planer filtern oder färben danach in jedem Viewer, ohne Rückfrage.

Was wir nicht behaupten

  • Verdeckte Tiefen, etwa von Leitungen oder Fundamenten, sind Annahmen und als solche gekennzeichnet.
  • Ein Bestandsmodell ersetzt keine Kollisionsfreigabe. Offene Konflikte werden gelistet, nicht versteckt.
  • Bauteile nach Plänen sind so genau wie die Pläne. Die Quelle steht am Bauteil.
02

In sechs Schritten zum prüfbaren Bestandsmodell

Aufnahme und Modellierung aus einer Hand koordiniert. Automatisierung dort, wo sie Qualität bringt.
  1. 01

    Perimeter und Anforderungen

    Wir klären Perimeter, Detailgrad (LOD/LOG), Klassifikation und Lieferformate. Ihre Elementpläne und Vorgaben übernehmen wir.

  2. 02

    Aufnahme

    Unser Vermessungspartner scannt mobil im überbauten Gebiet und terrestrisch im offenen Gelände, mit Fixpunktnetz. Vorhandene Punktwolken übernehmen wir ebenfalls.

  3. 03

    Registrierung und Bereinigung

    Punktwolken prüfen, zusammenführen, Störpunkte entfernen und klassifizieren. Mit Cyclone 3DR und eigenen Skripten.

  4. 04

    Bruchkanten und DGM

    Bruchkanten werden teilautomatisiert erfasst und zu einem lückenlosen Geländemodell vermascht.

  5. 05

    Modellierung in IFC 4.3

    Bauteile mit IFC-Types, Klassifikation und Psets. Wiederkehrende Objekte wie Schächte oder Signale platzieren Skripte.

  6. 06

    Nachweis und Lieferung

    Abgleich des Modells gegen die Punktwolke, Prüfprotokoll, danach Lieferung aller Formate.

Lieferpaket

Gemeinsam mit dem Vermessungspartner, je nach Auftrag.

IFC 4.3
Bestandsmodell mit IFC-Types, Klassifikation und Herkunfts-Psets
DGM
als LandXML oder DWG, Bruchkanten als 3D-Polylinien
Situationsplan
als DXF und PDF, aus dem 3D-Modell abgeleitet
Schachtprotokolle
mit Koordinaten und Fotodokumentation
Punktwolke
bereinigt als E57, auf Wunsch mit 360°-Bildern
QS-Bericht
Abweichungsanalyse Modell gegen Scan
03

Referenz aus der Praxis

Ein abgeschlossenes Projekt, vom Scan bis zur Abgabe dokumentiert.

Grepperstrasse, Küssnacht am Rigi

Bestandsmodell Strassenraum · Kanton Schwyz · 2026

Achsfahrt durch das IFC-Bestandsmodell (Zeitraffer).

Für die Sanierung der Grepperstrasse brauchte der Kanton Schwyz ein belastbares 3D-Bestandsmodell des Strassenraums. AFRY Schweiz hat mobil und terrestrisch gescannt, Bimatic hat daraus Modell, DGM und Situationsplan erstellt.

Zum Schluss hat AFRY die Punktwolke in Falschfarben über das fertige Modell gelegt: keine systematische Abweichung, auch nicht in den Randbereichen.

Eckdaten

Auftraggeber
b-3, Bauherr Kanton Schwyz
Vermessung
AFRY Schweiz, NavVis VLX3 und Leica RTC360
Punktwolke
449 Mio. Punkte
Modell
rund 1'250 Bauteile, IFC 4.3, LOG 300
Inhalt
79 Schachtprotokolle, 170 Signale, 97 Bäume, Stützmauern
Automatisierung
300 Schächte per Skript platziert, ein Durchgang statt drei Tage
04

Was uns von üblichen Angeboten unterscheidet

Die meisten Scan-to-BIM-Angebote kommen aus dem Hochbau. Für Infrastruktur fehlen dort oft die entscheidenden Punkte.
KriteriumÜbliches Scan-to-BIM-AngebotBimatic
FokusGebäude, Revit-ModelleStrassen, Plätze, Tiefbau, Werkleitungen
FormatIFC auf Anfrage, lokale KoordinatenIFC 4.3, georeferenziert mit Fixpunkten
GenauigkeitVersprechen ohne NachweisNachweis per Falschfarbenvergleich und Profilen
Herkunft der Bauteilenicht erkennbarKategorie A/B/C als Pset am Bauteil
05

Für wen wir modellieren

Bauherren und Gemeinden

Sie brauchen eine verlässliche Planungsgrundlage für Sanierung oder Umgestaltung und wollen wissen, welchem Teil des Modells Sie trauen können.

Ingenieur- und Planungsbüros

Sie erhalten ein Modell, das sich in Civil 3D, Revit, Allplan oder Archicad weiterverwenden lässt, mit Elementplan und Klassifikation nach Ihren Vorgaben.

Vermessungsbüros

Sie scannen, wir modellieren. Als Partner in LV95, mit Infrastruktur-Know-how und auf Ihre Lieferformate abgestimmt. So bieten Sie Ihren Kunden das Bestandsmodell aus einer Hand.

06

Häufige Fragen

Was kostet ein Bestandsmodell aus der Punktwolke?

Der Preis hängt vom Perimeter, vom Detailgrad (LOG), vom Anteil automatisierbarer Bauteile, von der Qualität vorhandener Pläne und von Optionen wie Schachtprotokollen oder Visualisierungen ab. Nach einem kurzen Gespräch und einem Blick auf den Perimeter erhalten Sie eine Offerte mit Kostendach.

Muss ich selbst scannen lassen?

Nein. Bimatic arbeitet mit Vermessungspartnern wie AFRY Schweiz zusammen, die mobil mit NavVis und terrestrisch mit Leica-Scannern aufnehmen. Vorhandene Punktwolken im Format E57, LAS oder RCP übernehmen wir ebenfalls und prüfen sie vor der Modellierung auf Registrierungsfehler.

Arbeiten Sie mit Elementplänen und Fachdatenkatalogen?

Ja. Wir modellieren nach dem Elementplan des Auftraggebers, klassifizieren zum Beispiel nach VSS und übernehmen Attribute aus Anlagedaten direkt ans IFC-Objekt. Auf Wunsch prüfen wir das Modell automatisiert gegen einen Fachdatenkatalog.

Wie lange dauert ein Projekt?

Das hängt vom Perimeter ab. Bei der Grepperstrasse lagen zwischen den Scans Anfang Juni und der Abgabe von Modell, DGM und Situationsplan rund sechs Wochen.

Haben Sie einen Perimeter?

Schicken Sie uns einen Link von map.geo.admin.ch oder eine KML-Datei und ein paar Zeilen zum Vorhaben. Sie erhalten innert 24 Stunden eine erste Einschätzung.

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